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Institutional Money Kongress 2017 Hier anmelden!

21. und 22. Februar 2017
Congress Center, Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1

Kongress-News

Anspruchsvolle Lösungen in herausfordernden Zeiten

Der Institutional Money Kongress in seiner mittlerweile neunten Auflage hat am 23. und 24. Februar 2016 aufs Neue bewiesen, warum diese Veranstaltung zu Recht Fixpunkt in den Kalendern institutioneller Investoren ist.

Das war der Kongress 2016

Gerade in Zeiten, in denen das Erreichen vorgeschriebener Zielrenditen immer herausfordernder wird und Marktrisiken laufend zunehmen, ist der Besuch von Top-Informationsveranstaltungen wie dem Institutional Money Kongress nahezu Pflicht für professionelle Marktteilnehmer. Die Kongressbesucher, die auch dieses Jahr nicht nur aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, sondern auch aus vielen anderen Ländern kamen und damit für internationales Flair sorgten, nutzten gerne an den beiden Kongresstagen das geballte Angebot an übergeordneten Vorträgen renommierter Starreferenten, Workshops, Gruppengesprächen und One-to-Ones zu ihrem persönlichen Vorteil. Hinzu kamen moderierte Podiumsdiskussionen zu den Themen "Kapitalmarktunion: Wachstumsturbo oder Non-Event aus institutioneller Sicht?", "Stiftungszweck sichern in anspruchsvollen Anlagezeiten: Kann Die Quadratur des Kreises gelingen?" oder "Professionalisierung ist das Gebot der Stunde".

Zwischen den Vorträgen blieb aber auch wie gewohnt hinreichend Zeit, um sich bei Kaffee, frisch gepressten Fruchtsäften und Snacks mit Branchenkollegen fachlich auszutauschen und dabei sein persönliches Netzwerk auszubauen beziehungsweise zu vertiefen.

Breite Themenvielfalt, geballte Expertise

Institutionelle Investoren konnten am 9. Institutional Money Kongress aus einer Rekordanzahl von Workshops, Gruppengesprächen und One-to-Ones wählen und sich so ein auf ihre Bedürfnisse ausgerichtetes, persönliches Programm zusammenstellen. Für dieses umfangreiche Angebot, das jedem Besucher echten Mehrwert bot, sorgten mittlerweile 80 nationale und internationale Asset Manager als Sponsoren. Exakt diese Vielfalt ist es, die den Kongressbesuchern zum Vorteil gereicht: So scheuten die Sponsoren weder Kosten noch Mühen, um dem weit über die deutschen Landesgrenzen hinaus bekannten Institutional Money Kongress und seinen fachlich versierten Besuchern hochkarätige Investmentstrategen und Fondsmanager aus den Finanzzentren New York, London und Paris zu präsentieren, die Investoren ansonsten kaum zur Verfügung stehen. Aus welcher Region sie auch immer kamen, referierten diese Experten auf höchstem Niveau über Asset Allokation, traditionellen und alternativen Assetklassen wie Infrastruktur und Private Debt, Absolute Return Strategien, Smart Beta-Ansätze, moderne Risikomanagement-Ansätze und vieles mehr.

Wohin gehen die künftigen Flows?

Dieses Jahr zeigten die Kongressbesucher verstärktes Interesse an Hybrid- und Wandelanleihen, marktneutralen und Multi-Asset-Ansätzen, den Liquiditätsproblem an den Rentenmärkten oder aber auch an ESG-Strategien, die vor dem Hintergrund des Klimagipfels vom letzten Dezember in Paris und des VW-Skandals stärker in den Fokus großer Kapitalsammelstellen rückten. Interessanterweise schienen auch Emerging Market Debt und Global-Makro-Ansätze ein Comeback zu feiern bzw. sehen Investoren gerade dort Potenzial in einer vom Abschied positiver Zinsen geprägten Anlagewelt.


Die Vorträge der Starreferenten sorgten mit ihren Einsichten, Thesen und Perspektiven für reichlich Gesprächsstoff unter den Teilnehmern und zählten damit auch dieses Jahr zu den absoluten Highlights:

Der Popstar unter den Ökonomen eröffnete

Paul Robin Krugman
Paul Robin Krugman, Wirtschaftsnobelpreisträger und Professor an der City University of New York

Prof. Paul Robin Krugman, Wirtschaftsnobelpreisträger, Professor an der City University of New York und bekannt für seine Kolumnen in der „New York Times“, erklärte am ersten Kongresstag im Eröffnungsvortrag in seinem mit "Leben in einer Zeit der geldpolitischen Ohnmacht" betitelten Eröffnungsvortrag, warum der Effizienz geldpolitscher Zentralbankmaßnahmen Grenzen gesetzt sind und institutionelle Investoren sich von Draghi & Co nicht allzu viel erwarten sollten. Krugman monierte, dass die Marktteilnehmer in den letzten Jahren immer stärker dazu übergangen seien, jedes Wort eines Zentralbankers auf die Goldwaage zu legen und darauf basierend Investmententscheidungen zu treffen. Des Weiteren kritisierte er, dass die Geldpolitik - obwohl nicht allzu wirksam - wichtige Marktmechanismen störe oder gar außer Kraft setze. Zentralbanker seien dann erfolgreich, wenn sie einen unerwarteten Regime-Wechsel betreffend ihrer Geldpolitik ankündigten.


Ein strengerer Regulierer

Paul Felix Hufeld
BaFin-Chef Felix Hufeld

BaFin-Chef Felix Hufeld gilt in der Branche bekanntermaßen als streng. Davon konnten sich auch die Zuhörer seines Vortrages zum Thema „Defensive und Offensive – Kapitalmärkte sicherer und effizienter machen“ überzeugen. Hufeld erklärte, auf welche neuen Regeln sich Versicherer, Banken und Asset Manager einstellen müssen und stand abschließend für Fragen zur Verfügung.


"Individuelle Entscheidungsfehler und ineffiziente Kapitalmärkte"

Ernst Fehr
Ernst Fehr, Professor für Mikroökonomik und Experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Zürich

Lautete jenes Thema, zu dem der Österreicher Ernst Fehr, Professor für Mikroökonomik und Experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Zürich, vortrug. Der laut FAZ zweiteinflussreichste Ökonom Deutschlands, den viele als zukünftigen Nobelpreisträger handeln, erklärte den anwesenden institutionellen Investoren anhand plastischer Beispiele aus seinem Labor, dass selbst Anlageprofis nicht vor Fehlern bei ihren Entscheidungen gefeit seien. Darum würde die klassische Finanzmarkttheorie immer wieder zu falschen Prognosen führen, denn den rational denkenden Menschen, von dem die anderem wüssten, dass er rationale handle, gebe es eben nur in der Theorie.


Überraschend in mehrerlei Hinsicht

Yanis Varoufakis
Griechenlands Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis

Zum einen sprach Griechenlands Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis nicht über den quälenden Verhandlungsmarathon, dessen Verzögerung und Verteuerung ihm viele Ökonomen anlasten, sondern fokussierte sich auf das Ungleichgewicht volkswirtschaftlicher Aggregate wie der Ersparnisse und Investitionen im Euroraum. Dessen Organisation in Bezug auf Institutionen und der Konstruktion des Euro sei alles andere als perfekt, denn ansonsten könnte ein "failed state" wie Griechenland nicht in der Lage sein, den gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsraum nachhaltig zu erschüttern. Zum anderen stellte er einen Plan vor, wie die bestehende Investitionslücke ohne Änderung der europäischen Verträge und unter Ausschaltung von Korruption, nämlich durch Green Bonds, die von der Europäischen Investitionsbank EIB begeben würden, geschlossen werden könnte.


Ungleiche Verteilung der Vermögen als Krux

Marcel Fratzscher
Präsident des Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Prof. Marcel Fratzscher

Der aufstrebende Star unter den deutschen Ökonomen und neuer Präsident des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) Prof. Marcel Fratzscher zeigte in seinem Vortrag „Quo Vadis Europa – Wann kommt die nächste Krise?“, welche Wege zu mehr Wachstum und Wohlstand in schwierigen Zeiten großer Veränderungen führen. Fratzschers Ausführungen gewannen gerade vor dem Hintergrund der vielen teils latenten, teils schon manifest gewordenen Krisenherde an Brisanz. Das war auch der Grund dafür, dass sich im Anschluss an Fratschers Vortrag eine lebhafte Diskussion zwischen dem Referenten und seinem institutionellen Publikum entwickelte.

Das war der Kongress 2016

Ausklang in der Alten Oper

Nach einem intensiven ersten Kongresstag traf man sich abends in der Frankfurter Alten Oper zum festlichen Galadinner, das von Show-Acts umrahmt wurde. DIW-Präsident Marcel Fratzscher hielt die Dinner Speech und gab bei dieser Gelegenheit einen Vorgeschmack auf seinen Vortrag am zweiten Kongresstag. Mit dem bereits traditionellen Open End bei klassischer Barmusik fanden die Kongressbesucher Zeit zur Entspannung und konnten den Tag unter ihresgleichen Revue passieren und angenehm ausklingen lassen.

Save the Date

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Sponsoren für ihr Kommen, das vielfach positive Feedback und verweisen an dieser Stelle auf den Institutional Money Kongress 2017, der in seiner zehnten Ausgabe ein kleines Jubiläum feiern darf und vom 21. bis 22. Februar 2017 stattfindet. Die Anmeldung dafür ist ab sofort möglich. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch!

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