Ausgabe 4/2011
Mandate-Tool: Die beste Lösung
Das IM Mandate-Tool, die innovative und benutzerfreundliche Ausschreibungsplattform für Searches institutioneller Investoren, durchläuft dank zunehmender Nutzung einen dynamischen Wachstumsprozess.
Das Institutional Money Mandate-Tool hat sich seit seinem Start 2009 bei institutionellen Investoren für Manager Searches fix etabliert. Der für das Mandate-Tool verantwortliche Manager Richard Sopp zieht Bilanz: „Das Tool bringt eine Win-Win-Situation sowohl für ausschreibende Institutionelle als auch für die ihre Angebote abgebenden Asset Manager. Bis jetzt haben sich bei uns 405 Ausschreiber, 560 Asset Manager und 20 Consultants registriert. In Summe wurden Mandate über weit mehr als zwei Milliarden Euro ausgeschrieben – ein überwältigender Erfolg. Damit setzen wir Standards!“ Als Pre-RFP-Tool ersetzt das Mandate-Tool antiquierte, zeitraubende Ausschreibungsverfahren, vermeidet Cold Calls und Papierstapel. Damit ersparen sich alle Beteiligten unnötigen Aufwand.
Kein Telefonterror
Jan von Graffen, Prokurist und bei der Süddeutschen Kranken Leben Allgemeine für die Verwaltung von mehr als vier Milliarden Euro verantwortlich, schrieb bereits eine Manager Search über das IM Mandate-Tool aus und weiß persönlich um dessen Vorzüge: „Die Anonymität ist das Kernelement des Mandate-Tools: Man erhält eine gute Auswahl an Asset Managern – ohne unerwünschte Post oder störende Anrufe. Ich halte die Zügel in der Hand und entscheide, wem und wann Mandate zugeschlagen werden oder abgesagt wird.“ Bequem kann jeder ausschreibende Institutionelle anonym die einlangenden Bewerbungen vorselektieren und stößt dabei neben etablierten Managern auch auf aufstrebende Boutiquen oder Anbieter ohne direkte Marktpräsenz vor Ort, die das zweisprachige Mandate-Tool als zusätzliche Vertriebsschiene sehen, um maßgeschneiderte Lösungen anbieten zu können. „Institutionelle schätzen, dass bei der Ausschreibung Asset Manager auf ihrem Radar auftauchen, die sie sonst nicht auf der Rechnung haben“, weiß Peter Dombeck, Head of Business Development Pensions, Corporates & Consultants für Deutschland und Österreich bei Aberdeen. Die Suchenden bleiben bis zur Shortlist-Erstellung sowie bei Absagen anonym, erst bei Aufforderung zur RFP-Legung im engeren Sinn oder bei Einladung zum „Beauty-Contest“ erfahren die selektierten Asset Manager die ausschreibende Adresse. Wer beispielsweise hinter der Ausschreibung eines Immobilienmandats in dreistelliger Millionenhöhe Anfang 2011 stand, wissen Dombeck und sein Team nun genau: Aberdeen konnte sich im Beauty-Contest durchsetzen und gewann das Mandat.
Intuitive Menüführung
Eine übersichtliche und intuitiv zu bedienende Menüführung beschleunigt den Ausschreibungsprozess und macht Lust auf mehr, bestätigt auch von Graffen: „Das Mandate-Tool ist selbsterklärend, unkompliziert und gut strukturiert. Wir werden die Ausschreibungsplattform wieder verwenden.“ Die Benutzer des Mandate-Tools profitieren von einer sortierbaren Kategorisierung der im Vorfeld auf Plausibilität hin geprüften Ausschreibungen nach Art und Laufzeit, Assetklasse, Volumina, Branche oder Land. Ein starker Fokus liegt auf der Beschreibung des Investmentprozesses, dem Risikomanagement sowie der Performancedarstellung. Dank des wohldurchdachten Aufbaus und vordefinierter Eingabefelder müssen sowohl Ausschreiber als auch Bewerber strukturiert vorgehen. Das führt zu vergleichbaren Antworten und Zeitersparnis auf beiden Seiten. Kaum vergleichbare Datenmengen gehören damit der Vergangenheit an. Dombeck resümiert: „Ihr Mandate-Tool ist die strukturierteste und am besten entwickelte Lösung am Markt.“
Erleichtertes Reporting
Praktiker loben Features wie die automatische Dokumentation für interne und externe Reportinganforderungen. So ist etwa die Anbieterübersicht mit sämtlichen Antworten downloadbar. Sie schätzen auch den simultanen Zugang für mehrere Personen eines Unternehmens, was Zeit und Nerven spart. „Nach einer einfachen, problemlosen Registrierung haben wir bei den unterschiedlichen Fragenkomplexen als Team zusammengearbeitet – ein klarer Vorteil des Tools. Besonders angenehm empfanden wir es, während der Arbeit am Fragebogen Zwischenstände abspeichern zu können, um später wieder darauf aufzusetzen“, so Dombeck.
Antworten im Forum
Positive Resonanz erfährt auch das interaktive Forum des IM Mandate-Tools, das eine anonyme Kommunikation zwischen Ausschreiber und Bewerbern ermöglicht. Richtet dort ein Asset Manager eine Frage an die ausschreibende Adresse, können die anderen Bewerber Frage und Antwort ebenfalls einsehen. Dadurch entsteht Waffengleichheit unter den Asset Managern. Eine Frage mehrerer ist damit nur einmal im Forum zu beantworten – ein Vorteil, wie von Graffen bestätigt: „Das Forum des Mandate-Tools ist sehr hilfreich. Meine Antwort auf die jeweilige Frage kann jeder Asset Manager unmittelbar mitverfolgen, das ist eine sehr zeitökonomische Lösung, die keine Informationsasymmetrie erzeugt.“
Intelligente Scorecard-Lösung
Institutionelle nutzen bei der Selektion der Bewerbungen gerne die Scorecard-Funktion des Tools, die eine individuelle Gewichtung der Fragen und eine Sortierung nach einzelnen Kriterien wie Performance- oder Risikokennzahlen gestattet. Dadurch wird der Entscheidungsprozess noch kompakter. Auch von Graffen schätzt die Scorecard-Lösung: „Mit der individuellen Einstellung der Gewichtung der einzelnen Fragen kann jeder Ausschreiber seine spezifischen Schwerpunkte setzen. Diese Systematik finde ich sehr gut – und sie ist auch extern nutzbar.“ Sopp fügt hinzu: „Auch wenn die Scorecard die Entscheidungsfindung verbessert und die Bewertung der Bewerbungen nachvollziehbar macht, trifft die Entscheidung der Investor respektive sein Consultant.“ Das Mandate-Tool sorgte auch im dritten Jahr seines Bestehens für Premieren: Diesen Sommer vergab beispielsweise erstmals ein Vertreter der Kategorie „Unternehmen“ ein Mandat und ein Institutioneller suchte die Dienstleistungen einer Master-KAG. Auch in diesen Fällen hat sich das Mandate-Tool bewährt.



