Vortrag: Mittwoch, 25. Februar 2009
Saal Harmonie: 15:00 – 16:00
»High-Water-Marks und Hedgefonds-Management-Verträge«
Gerade die jüngste Marktkrise hat das Thema „Honorierung“ von Hedgefondsmanagern aufs Neue so aktuell werden lassen wie kaum zuvor. Stephen Ross referiert über seine Sicht der Kompensation von Hedgefondsmanagern und wie deren Bezahlung mithilfe von einfachen Regeln zum Vorteil aller Investoren geändert werden könnte.

Stephen Alan Ross

Bestseller-Autor und Herr der Modelle

Einen nicht mehr wegzudenkenden Namen in der Liste der bedeutendsten Finanzwissenschaftler hat sich Ross durch die Entwicklung der Arbitrage Pricing Theory (APT) gemacht, einer Methode zur Bestimmung der Eigenkapitalkosten und der erwarteten Rendite von Wertpapierinvestments.

Stephen Ross

Er persönlich bevorzugt die Bezeichnung APM, wobei das M für „Modell“ steht. Aber das APM sollte nicht das einzige Modell bleiben, das er entwickelt hat. Er gehörte auch zu den Vätern des „Binomial Options Pricing Model“ (1979), das auch als „Cox-Ross-Rubinstein-Model“ bekannt ist. Er war Initiator des grundlegenden Finanzkonzepts der risikoneutralen Preisfindung. Im Jahr 1985 trug er mit zur Entwicklung des „Cox-Ingersoll-Ross-Modells“ zur Bestimmung von dynamischen Zinsbewegungen bei. Diese gesamten Theorien sind zu einer wegweisenden Richtung geworden, die im Allgemeinen unter dem Begriff „Neoclassical Finance“ zusammengefasst wird.

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